Metal Tempel

Eine Ruhmeshalle für den Metal und seine Musiker

 
 

Die Top 50 Klassiker des Metal

Musikalben, die eine große Bedeutung in der Entwicklung des Metal haben

41. HELLOWEEN: KEEPER OF THE SEVEN KEYS Part 1 + Part 2 (1988)

KEEPER OF THE SEVEN KEYS von HELLOWEEN

Nach der bereits gelungenen «Walls-Of-Jericho»-LP setzten sich HELLOWEEN mit den beiden «Keepers» Alben endgültig ein Denkmal im melodischen Metal-Sektor, wenn nicht im Metal allgemein. Mit unglaublichen Erfolgen in den Charts avancierten sie zur damals erfolgreichsten deutschen Metalband.
Keeper Of The Seven Keys gehören zu den wichtigsten Alben des deutschen Power-Metal. Die Magie ist auch kaum in Worte zu fassen und für diese Zeit einzigartig und wird auch heute kaum erreicht.

Es sind einige der absoluten Klassiker und unerreichten Meisterwerke des Genres hier mit Future World, I Want Out, Dr. Stein, Rise And Fall, und March Of Time geschaffen worden.

Selbst die größten Verweigerer deutschen Heavy Metals haben einst wie heute ihr Herz an diese beiden Alben verloren. Genau deshalb sind HELLOWEEN und ihr Keeper Of The Seven Keys ohne Zweifel bis dato einer der Inbegriffe melodischen Heavy Metals und dieses Meisterstück ein nicht weg zu diskutierender Meilenstein!

42. MERCYFUL FATE: MELISSA (1983)

Melissa von MERCYFUL FATE

King Diamonds Band Mercyful Fate und ihr Debüt Melissa können als Vater des Subgenres Black Metal, bezeichnet werden. Es klingt zwar lang nicht so, wie das, was wir heute unter Black Metal verstehen, aber es ist eine Klasse für sich.

Schon der Opener Evil gehört zu den absoluten Klassikern des 80er Metal. Der berühmte Wechselgesang zwischen melodischem Falsetto und donnernden Growls transportiert die bislang blasphemischsten und dunkelsten Botschaften, die die Metalgeschichte bis dahin gehört hatte.
Das schnelle, mitreissende Black Funeral gehört zu den besten Düster-Metalsongs der 80er.
Das Album wird ganz zu Recht als ein Meilenstein der schwermetallischen Geschichte bezeichnet.

43. MEGADETH: PEACE SELLS… BUT WHO’S BUYING? (1986)

PEACE SELLS… BUT WHO’S BUYING? von MEGADETH

Vor ca. 35 Jahren veröffentlichten MEGADETH in Form von «Peace Sells…But Who’s Buying?» einen Meilenstein in Sachen Speed/Thrash Metal. Ob sie damals wussten, dass sie hier einen Klassiker schufen, sei mal dahingestellt. Jedenfalls steckt das Album seinen Vorgänger «Killing Is My Business…And Business Is Good» mal locker in die Tasche und bot auch der damaligen Konkurrenz ordentlich Paroli.

Das Album ist zwar lange nicht so hart wie andere Klassiker aus den 80ern, es ist aber trotzdem ein nicht wegzudenkender Meilenstein in der Geschichte des Metal.

44. FLOTSAM & JETSAM: DOOMSDAY FOR THE DECEIVER (1986)

DOOMSDAY FOR THE DECEIVER von FLOTSAM & JETSAM

Flotsam and Jetsam haben mit ihrem Debüt im Jahre 1986 einen bahnbrechenden Start hingelegt. Das Album wird in Speed und Thrash Metal Kreisen als zeitloser Klassiker gehandelt.

Hammerhead eröffnet die Scheibe hart und schnell. Iron Tears schließt sich nahtlos an, das Titelstück Doomsday For The Deceiver, ein geiler 9-Minuten-Song, hat die Bezeichnung Titelstück auch wirklich verdient! Der absolute Höhepunkt kommt mit dem Song Metalshock. Langsam und mit Pianoeinsatz beginnt dieses Stück, schlägt kurzzeitig in eine Thrash-Nummer um, ehe zahlreiche Leadbreaks, die schnellere Passage und der anfängliche Part diesen Über-Song beenden.

45. ANTHRAX: AMONG THE LIVING (1987)

AMONG THE LIVING von ANTHRAX

Among the Living“ wurde 1987 veröffentlicht und war Anthrax drittes Album und gleichzeitig ihr großer Durchbruch.
Es war in der Tat die Veröffentlichung von Among the Living, die Anthrax an die Spitze des Metallhaufens katapultierte und ihren Namen neben Metallica, Slayer und Megadeth fest etablierte und sie zu den Big Four des Thrashmetal machte.

Dazu widmeten die New Yorker das Album dem kurz zuvor verstorbenen Cliff Burton (Metallica). Man sollte das Album als Thrash-Fan kennen. Es eignet sich vor Allem auch hervorragend als Einsteigeralbum.

46. DEATH ANGEL: ACT III (1990)

Act III von Death Angel

Act III ist ein Vorzeigealbum für interessante Songs voller harter Riffs, cooler Breaks, massiven Powerdrums, geilen Bassläufen und massig Melodie. Hier gibt es Solos, die nicht nur den Zweck erfüllen, einen Song künstlich in die Länge zu ziehen.
Songs wie Seemingly Endless Time oder Stop sind Thrashmetal pur, aber mit einem wahnsinnigen Gefühl für Melodie.

Desweiteren sind noch zwei Killerballaden mit Veil Of Deception und A Room With A View am Start. Das Album eignet sich nach meiner Meinung ausgezeichnet, um Metaleinsteigern den Metal schmackhaft zu machen.

47. BATHORY: UNDER THE SIGN OF THE BLACK MARK (1987)

UNDER THE SIGN OF THE BLACK MARK von BATHORY

Under The Sign Of The Black Mark ist, was es auch sein soll: böse, bedrohlich und dunkel. Diese drei Aspekte sind zu einem festen Bestandteil der Black Metal-Welt geworden, und ohne Bathory und diese Platte hätte sich Black Metal möglicherweise ganz anders entwickelt.

Unabhängig davon ist dieses Album ein großartiges Hörerlebnis für zwei Arten von Menschen: Black Metal-Fans und diejenigen, die sich mit Black Metal beschäftigen möchten.
Black Metal Fans sollten es hören, denn es liefert nicht nur hervorragendes Material, sondern hat auch masgeblich das Genre beeinflußt.

48. WARLOCK: TRIUMPH AND AGONY (1987)

TRIUMPH AND AGONY von WARLOCK

Obwohl oft übersehen und selten darüber gesprochen, muss Warlock als Pionierband im Metal anerkannt werden.
Frauen, die sich heutzutage in der Metalllandschaft umschauen, sind fast so zahlreich wie Männer.
1987 war das nicht so, dann hat Warlock die Welt mit einer Blondine konfrontiert, die genau die Einstellung hatte, die die Männer des Genres zu dieser Zeit zeigten. Doro Pesch war Metall mit jeder Faser ihres Wesens.

Der wichtigste Song steht direkt am Anfang: All We Are. Ohne diesen Song wäre Doros Karriere sicherlich anders verlaufen, er hat ihr auch den Titel «Queen of Metal» eingebracht. Es ist ihr Highway To Hell, ihr Smoke On The Water.

Aber auch die anderen Songs lassen sich hören, da könnte sich Manowar noch was abschauen.
Wer diesen Klassiker nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen.
In ihrer Solo-Karriere hat Doro nie wieder eine solch starke Platte veröffentlicht und trotzdem gehört sie heute zu den bekanntesten weiblichen Metalmusikerinnen.

49. JUDAS PRIEST: BRITISH STEEL (1980)

BRITISH STEEL von Judas Priest

British Steel ist wegen seines Alters, aber natürlich auch musikhistorisch ein Klassiker, schließlich halfen JUDAS PRIEST damit dem Heavy Metal in die Achtziger, mit Zugeständnissen an den Zeitgeist, aber auch mit Übernahme alter hardrockiger Standards.

Songs wie Breaking The Law, Living After Midnight, Metal Gods oder Grinder kennen einfach Alle.

50. CELTIC FROST: MORBID TALES (1984)

MORBID TALES von CELTIC FROST

Die Musik von Celtic Frost wurde zur Zeit der Aufnahmen als Thrash Metal klassifiziert, stilistisch liegt sie wohl irgendwo zwischen Speed-/Thrash Metal, Punk und Doom Metal.
Morbid Tales ist ein wichtiges Metal-Album und ein entscheidender Bestandteil der Geschichte von Death Metal und Thrash Metal.
Das Album übte erheblichen Einfluss auf Crustcore, Doom-, Thrash- und Death Metal aus

Morbid Tales ist finster, brutal und intensiv, roh, primitiv und unverfälscht.
Auch wenn wir fast 40 Jahre später ganz anderes gewohnt sind: Für eine Scheibe, die 1984 erschien, ist Morbid Tales extrem.
Viele Musiker und Bands bezeichnen Morbid Tales als Quelle der persönlichen Inspiration, unter ihnen Voivod, Sepultura oder Opeth.

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